Ziegenzucht in Hessen -  Herzlich Willkommen

Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen

 

- Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

 

Ab sofort ist die Anmeldung zum Internationalen Schaf- und Ziegenkongress im WCCB in Bonn vom 15. bis 16. Oktober 2020 möglich. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von ca. 300 Personen corona-bedingt zur Sicherstellung der Hygienevorschriften möglich ist, empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung. Bis 30. September 2020 wird die Anmeldegebühr 60 € und anschließend bis 10. Oktober 2020 80 € kosten. Die Anmeldung nehmen Sie vor über die Homepage zur Tagung über den Link

https://sheepandgoats2020bonn.org/de/corona/

 

und dort in der oberen Zeile über den Hinweis: REGISTRIERUNG.


Die nächste Mitgliederversammlung des HZZV findet am

 

Sonntag, den 06.09.2020, 11.00 h

 

in 35410 Hungen - Nonnenroth, Heerstr.2

im Dorgemeinschaftshaus „Amigo Mio“

 

Eine Züchterversammlung schliesst sich an.

Download
Einladung Mitgliederversammlung 06092020
Adobe Acrobat Dokument 212.8 KB

Mitteilung zur BfN-Studie "Management von Großraubtieren"

 

Anbei finden Sie die gemeinsame Stellungnahme vom Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter und der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände zur durch das BfN veröffentlichten Studie „Management von Großraubtieren in Deutschland“.

 

Es ist erstaunlich, dass damit zwar ein Beschluss der Umweltministerkonferenz aus dem Jahre 2017 umgesetzt wurde, viele andere Beschlüsse der letzten Umweltministerkonferenzen, die Klarheit beim Herdenschutz geben würden, nach wie vor nicht umgesetzt worden sind und nicht beachtet werden. Trotz häufiger anderslautender politischer Beteuerungen die Weidetierhaltung zu unterstützen, wurde selbst die seitens BDZ und VFL vor wenigen Woche an die Umweltministerkonferenz gerichtete Bitte, wegen dieser fehlenden Umsetzung das Thema Wolf und Herdenschutz erneut auf die Tagesordnung zu setzen, nicht beachtet.

 

Die in der Studie genannten Zahlen für das Bestandsmanagement würden der Schaf- und Ziegenhaltung jegliche Existenzgrundlage nehmen.

 

Download
2020-05-19 VDLBDZ PM final BfN Studie.pd
Adobe Acrobat Dokument 59.0 KB

Absage der Elite-Ziegenschau 

 

Die ursprünglich für 01. und 02.08.2020 vorgesehene Ziegen-Eliteschau auf dem Eichshof in Bad Hersfeld ist in Absprache mit den kooperierenden Zuchtverbänden abgesagt worden. Sie soll nun am 31.07. und 01.08.2021 an gleicher Stelle stattfinden.

 

Um hessischen Ziegenzüchtern dennoch eine Vermarktungsoption und interessierten Tierhaltern eine Kaufmöglichkeit zu bieten ist eine regionale Veranstaltung geplant. Sobald Näheres feststeht, informieren wir!

 


Anträge für aktualisierte Herdenschutzprämie sowie Weidetierprämie 

 

Untern stehend finden Sie die aktuellen Anträge für die Herdenschutzprämie sowie für die neue Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. 

 

Die Fördersumme bei der Weidetierprämie steht leider noch nicht fest. Als Mindestfördersumme sind 150 € benannt, dies wäre mit 10 Tieren erreichbar, allerdings ist die Mindesttierzahl mit 30 Tieren in einem Alter über 9 Monaten festgelegt. Wir hoffen, dass sich dieser Widerspruch noch auflöst.

 

 

Die Weidetierprämie kann auch an Schaf- und Ziegenhalter ausgezahlt werden die keinen gemeinsamen Antrag abgeben. Und somit auch nicht von der Berufsgenossenschaft erfasst werden. Sie müssen allerdings mind. 30 Tiere älter als 9 Monate haben.

 

 

 

Sie brauchen aber trotzdem eine Personenidentnummer (PI), die sie von dem zuständigem Landwirtschaftsamt zugeteilt bekommen.

 

 

 

Dazu ist eine Meldung bei den Ämtern für Landwirtschaft notwendig, damit die Abgabefrist bis zum 15.05. eingehalten werden kann. Die Auszahlung der Weidetierprämie erfolgt Anfang Dezember.

 

 

Download
Antrag auf Erhalt der Weidetierprämie fü
Adobe Acrobat Dokument 380.7 KB
Download
Antrag_Herdenschutzprämie_2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 349.1 KB

 

Fördermöglichkeit für Mahd mit Balkenmäher

 

Durch den LLH erreichte uns die Information, dass im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen eine weitere neue Fördermöglichkeit für alternative Mahdverfahren zum Insektenschutz besteht. Die Förderung beläuft sich auf 110 €/ha beim Einsatz eines Balkenmähers.

 

Es müssen keine weiteren Förderprogramme wie z.B. Halm auf der Fläche sein. Der Tecknickeinsatz legitimiert zur Förderung. Förderfähig sind alle Grünland- und Ackerfutterbauflächen. Das Programm läuft allerdings auch unter de minimis und wird im Dezember ausgezahlt.

 

Außerhalb der de minimis Regelung besteht eine Fördermöglichkeit unter Halm H1 Grünlandextensivierung Spalte 2 Stufe 1, dann ist allerdings keine Düngung möglich und es werden nur 60 €/ha, außerdem erfolgt die Auszahlung erst im Frühjahr des Folgejahres. Zu Beachten ist zudem, dass die Weidetierprämie auch unter de minimis fällt. 

 

Download
HALM H.2 tierschonende Mahd_Maßnahmenbla
Adobe Acrobat Dokument 121.2 KB

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veranstaltet  vom 15.10.2020 bis 16.10.2020 in Bonn einen

 

Internationalen Kongress zu Schafen und Ziegen -

 

Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

 

 

Ziel der Veranstaltung ist, die Branche über den aktuellsten Stand der Wissenschaft zu Zucht- und Haltungsfragen rund um die Schaf- und Ziegenwirtschaft u.a. durch internationale Fachleute zu informieren und eine Plattform für einen nationalen und internationalen Wissensaustausch zu bieten.

 

 

Der Internationale Kongress versteht sich als erweiterte Folgeveranstaltung zum nationalen Workshop „Zucht und Haltung von Schaf und Ziege in Deutschland“. Kooperationspartner sind die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL), Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter e. V. (BDZ) und Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e. V. (DGfZ).

 

 

Das BMEL hat für den Internationalen Kongress eine Homepage eingerichtet unter: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/, wo die weiteren Informationen zu entnehmen sind.

 

 

Der „Call for Papers“  wurde eröffnet, Deadline ist der  30. April 2020. Alle Informationen hierzu finden Sie hier: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/call-for-papers/.

 


Abfrage Schulungsbedarf Tiertransport und Nottötung/Schlachtung

 

Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen prüft gegenwärtig, ob aufgrund des geäußerten Bedarfes Lehrgänge zu den Themen Tiertransport und Nottötung/Schlachtung durchgeführt werden können.Aufgrund des Abstimmungsbedarf für solche Lehrgänge, soll zunächst die

Nachfrage möglichst genau erfasst werden.

 

Bei den Lehrgängen ist zu beachten, dass für die Nottötung/Schlachtung die Grundvoraussetzung in allen Fällen gleich ist.Beim Tiertransport sind jedoch verschiedene Konstellationen zu unterscheiden.

 

Zunächst gilt, dass Transporte der eigenen Tiere in eigenen Fahrzeugen bis 50 km unter Beachtung der Grundregeln erlaubt sind.

 

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Situationen:

  1. Sie haben eine landwirtschaftliche oder ähnliche Ausbildung nach dem 5. Januar 2007 abgeschlossen. Dann können Sie mit dem Abschlusszeugnis den Befähigungsnachweis bei Ihrem Veterinäramt beantragen.
  2. Sie haben eine landwirtschaftliche oder ähnliche Ausbildung vor dem 6. Januar 2007 abgeschlossen. Dann ist ein Kurzlehrgang mit den Inhalten der Verordnung und kurzem Test ausreichend.
  3. Sie haben keine landwirtschaftliche oder ähnliche Ausbildung. Dann muss ein mehrtägiger Lehrgang mit Abschlussprüfung absolviert werden.

Der LLH bittet zur Ermittlung des Bedarfs um Mitteilung, welche Lehrgänge von Interesse wären. Ein entsprechender Vordruck steht unten zum Download bereit. Die Rückmeldung senden

Sie bitte an Frau Köhler (michelle.koehler@llh.hessen.de). Eine Frist wurde uns in der Mitteilung leider nicht genannt.

 

 

Download
Abfrage Ziegenhalter.docx
Microsoft Word Dokument 21.3 KB

Sesshafter Wolf in Hessen

 

Mit Datum vom 03.03.2020 hat das Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) die Sesshaftigkeit eines Wolfes in Hessen bestätigt. Wir hatten im Kontext der Risse im Vogelsberg im Oktober 2019 bereits informiert, dass bei einem erneuten Nachweis eines bereits zuvor mehrfach nachgewiesenen Tieres von einer Sesshaftigkeit ausgegangen werden muss. Die offizielle Bestätigung durch das HLNUG ist nun erfolgt.

 

Es handelt sich um ein weibliches Tier, das sich nun seit mindestens einem halben Jahr im Vogelsberg aufhält. Die Wölfin wurde durch das Wolfsmonitoring des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erstmalig vor einem Jahr in der Nähe von Bad Hersfeld per Gennachweis registriert. Anschließend zog die Wölfin weiter in den Vogelsberg, wo sie in der Gegend um Ulrichstein wiederholt mittels Kotprobe und genetischem Nachweis anhand vonRissen erfasst wurde. Nun wurde das Tier erneut anhand einer Genprobe nachgewiesen.

 

Näheres sowie den Link auf die entsprechende Pressemitteilung finden Sie unter https://www.hlnug.de/news/im-blickpunkt-sesshafter-wolf-in-hessen

 

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer an der Demonstration "5 nach 12" der Weidetierhalter am 15.01.2020 in Wiesbaden für Ihre Unterstützung!


Blauzungenkrankheit

 

Informationen zur Blauzungenkrankheit, dem aktuellen Sachstand sowie betroffener Gebiete in Hessen finden sich auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/blauzungenkrankheit.

 

Eine jeweils aktuelle Übersicht zum Tierseuchengeschehen kann beim Friedrich-Löffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit unter https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/blauzungenkrankheit/ eingesehen werden.

 

Wichtig für Ziegenhaler und -züchter sind insbesondere die Regelungen zum Verbringen von Wiederkäuern innerhalb von Sperrgebieten. Innerhalb des BTV8-Sperrgebiets, das auch andere Mitgliedstaaten umfassen kann, können Wiederkäuer ohne Impfung oder Laboruntersuchung mit behördlicher Genehmigung verbracht werden, soweit die Tiere zum Zeitpunkt des Verbringens keine Krankheitssymptome zeigen, die auf Blauzungenkrankheit hinweisen, und der Betrieb nicht wegen Blauzungenkrankheit gesperrt ist.

Das Verbringen zum Zwecke der Schlachtung von nicht geimpften Wiederkäuern ist ebenfalls mit behördlicher Genehmigung erlaubt. 

 

Bei Fragen empfehlen wir dringend sich an das jeweils zuständige Veterinäramt zu wenden.

 


Bitte beachten Sie die neuen Ansprechpartner unter Vorstand
und die aktuellen Termine.

Wir überprüfen unsere Links in regelmäßigen Abständen. Dennoch übernimmt der HZZV e.V. keinerlei Haftung für die Inhalte aller verlinkten Seiten. Bitte beachten Sie hierzu auch unseren Haftungsausschluss / Disclaimer im Impressum.
Die gesamte Homepage wurde vom Hessischen Ziegenzuchtverband e.V. konzipiert und erstellt. Alle Rechte vorbehalten.

Verantwortlicher im Sinne des Presserechts ist Rita Meilinger-Balser.

Bei Anregungen und Verbesserungsvorschlägen verbinden sie sich bitte mit dem Webmaster.